Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft

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Rund 500 Menschen mit und ohne Behinderungen demonstrierten am 5. Mai 2026 für Inklusion, Teilhabe und Menschenrechte sowie gegen Kürzungen im Sozialbereich.

Am 5. Mai 2026 fand die Demonstration und Kundgebung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Wir lassen uns nicht die Butter vom Brot nehmen!“ statt.

Rund 500 Menschen mit und ohne Behinderungen aus verschiedenen Organisationen und Vereinen setzten sich gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft ein, in der Menschenrechte gelten, Teilhabe selbstverständlich ist und niemand zurückgelassen wird. Gleichzeitig richtete sich der Protest gegen die geplanten Kürzungen von Bund, Ländern und Kommunen im Sozialbereich in Höhe von rund 8,5 Milliarden Euro.

Im Mittelpunkt standen unter anderem die Themen Inklusion als Menschenrecht, das Behindertengleichstellungsgesetz, Recht auf Arbeit und gerechter Lohn, Barrierefreiheit, Schutz vor Gewalt, Pflegegrad 1 und Bürokratie sowie Klimawandel und Teilhabe. Auch Vertreter*innen von Ver.di, aus dem Autismus-Spektrum, von Werkstatträten und von Psychiatrieerfahrenen brachten ihre Themen und Forderungen zum Ausdruck. Eine Rede hielt der Landesbehindertenbeauftragte Arne Frankenstein.

Für musikalische Beiträge sorgten OMAS GEGEN RECHTS, Michael Zachcial und die Geigenspielerin Esmeralda. Außerdem gab es Kunst von Schmetterling von StelzenArt.

Sichtbar machen, laut sein und etwas bewirken – das war an diesem Tag deutlich spürbar.

Wir von den compagnons cooperatve inklusiver film waren natürlich mit dabei.